Acidum picrinicum

Acidum picrinicum, die Pikrinsäure – Anwendung und Wirkung

Acidum picrinicum ist ein homöopathisches Mittel, das auf der Pikrinsäure basiert. In der Homöopathie findet es Anwendung bei Depressionen und Schlaflosigkeit.

Acidum picrinicum ist ein, aus der Pikrinsäure gewonnenes Pulver, das im Rahmen homöopathischer Behandlungsmethoden in stark verdünnter Globuli-Form zum Einsatz kommt.

Acidum picrinicum Anwendungsgebiete

Das Mittel gilt als sehr beliebt bei all jenen Patienten, die mit Stress, Überlastung, Depressionen und Erschöpfung zu kämpfen haben. Der typische Acidum picrinicum Patient weist emotionale wie geistige Erschöpfung auf, fällt durch reduzierte Leistungsfähigkeit auf und ist nahe eines Burnouts.

Vor allem beim Auftreten folgender Symptome wird eine Einnahme der Globuli geraten: Ängste, Schwächen, Zwänge und Schweiß.

Wie wirkt Acidum picrinicum?

Der Wirkstoff der homöopathischen Globuli wirkt unmittelbar und zwar auf Gehirn, Rückenmark, Hinterkopf, Nieren die Wirbelsäule und auf die Geschlechtsorgane. Sind Körper und Geist erschöpft und leiden unter einem verstärkten Müdigkeitsgefühl, so wirkt das Pulver aus der Pikrinsäure aufbauend, aktivierend und belebend.

Hinweise zur Einnahme

Das hervorragende an homöopathischen Mitteln, wie es auch das Acidium picrinicum ist, ist ihre allgemeine Verträglichkeit. So müssen sich selbst Schwangere und Stillende keine Sorgen um sich und das Wohlbefinden ihres Nachwuchses machen.

Die Globuli werden vornehmlich in den Acidum picrinicum Potenzen D6 – D12 eingenommen. Ist die Potenz höher, so ist die Absprache mit einem behandelnden Heilpraktiker notwendig. Bei der Dosierung wird alters abhängig vorgegangen. Säuglinge bis zu 12 Monaten erhalten ein Kügelchen. Kinder bis einschließlich sechs erhalten drei Kügelchen und alle weiteren Altersgruppen auswärts nehmen bis zu fünf Kügelchen ein.

Behandlung mit Acidum picrinicum

Die Behandlungsdauer mit Acidum picrinicum richtet sich grundsätzlich natürlich individuell nach dem Beschwerde- und Krankheitsbild des Patienten. Im Gegensatz zu Antibiotika, bei deren Einnahme das stricke Beenden der vorgeschriebenen Dosis vorgeschrieben ist, werden Globuli grundsätzlich nur so lange eingenommen, bis eine Besserung der Beschwerden auf und Linderung eintritt.

Eine Besonderheit bei der Einnahme von Globuli ist der Einnahmezyklus, also wie häufig die kleinen Kügelchen über den Tag verteilt einzunehmen sind. Auch hier ist das Krankheitsbild sowie die Intensität ausschlaggebend.

Haupt- und Nebenwirkungen von Acidum picrinicum

Die Acidum picrinicum Globuli regen an. Sie aktivieren die körpereigenen Regenerationskräfte und animieren zur Selbstheilung. Es geht weniger um eine Bekämpfung der Beschwerden, als vielmehr eine Neutralisation dieser.

Da homöopathische Mittel auf dem Gleichheitsprinzip beruhen, kann mit Behandlungsbeginn eine kurzfristige sehr intensive Verschlimmerung der Symptome auftreten. Dieser ‚Einfall‘ ist positiv zu werten, denn mit ihm beginnt der Heilungs- und Neutralisationsprozess der Beschwerden.

Tritt eine Besserung auf sind die Globuli abzusetzen. Wird über den akuten Beschwerdezeitraum das Mittel weiter eingenommen, so kann es zu einer sogenannten ‚Spätverschlimmerung‘ kommen. Was dies bedeutet? Dass man seine alten Beschwerden erneut heraufbeschwört und aus der Neutralisation befreit. In diesem Sinne kann ein zyklischer Einfluss der Acidum picrinicum Globuli auf den menschlichen Organismus festgestellt werden.

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